sou-sou

# 10 Die Taubenregel – Reto Müller

ein Vorschlag von Colin Raynal

Auf den Tischen bleibt lediglich eine halbleere Flasche Schorle übrig. Die Kerzen hören langsam auf, sich
zu verzehren. Fast alle haben den Saal bereits verlassen. Und dabei singt sie in ihr Mikrofon, als wenn nichts wäre.
Und in ihren Augen leuchtet eine Flamme, die sich nicht so leicht löschen lassen wird.

Ein rohes Betongebäude mit schroffen Ecken, Zeuge einer bereits überholten Moderne; eine Rundfahrt im Auto mit
einem einsatzbereiten Künstler; ein zum Anzünden bereiter, grosser Scheiterhaufen: in seinen Videos führt
Reto Müller Begegnungen herbei und fragt nach unserem Übertragungsvermögen angesichts der
Generationsunterschiede und der Kluft zwischen den Positionen.

Vernissage am Mittwoch, 3. Oktober 2018

18h30 – Vorführung der folgenden Kurzfilme im REX 2:
– Les anciens jeunes, 2014
– Brunnenfiguren, 2018
– La distance de la lune, 2016
– vidéo surprise

# 8 Makita Witch

Sou-Sou @ REX #8: Makita Witch

 

Die aktuelle Sou-Sou Intervention im Kino REX wird von Angela Marzullo (Makita), einer Künstlerin mit schweizerischen und italienischen Wurzeln bestritten. Ihr feministisches Engagement wird durch geschichtliche Recherchen genährt, insbesondere das Umfeld der einflussreichen römischen Gruppe Rivolta Femminile der 1970er-Jahre ist ein wichtiger Bezugspunkt.
Das im Kassenhäuschen des REX gezeigte Video Makita Witch (Video, HD, loop, Genf, 2008) ist eine Hommage an Anna Göldi, eine der letzten Frauen, die in Europa der Hexerei beschuldigt wurde. 1782 wurde sie in Glarus verbrannt, diese letzte legale Hexenhinrichtung rief europaweit Empörung hervor. Göldin wurde erst 2007 rehabilitiert und als Opfer eines Justizmordes anerkannt.
In Makita Witch sehen wir Marzullos alter Ego Makita als Hexe mit ihrem Besen herumfliegen. Der rundherum verspiegelte Raum multipliziert und fragmentiert gleichzeitig das Bild der herumwirbelnden Hexe.

Vernissage, (wann sonst?) Freitag den 13.(04.2018), 18:00 Uhr

http://www.angelamarzullo.ch

 

Sou-Sou @ REX #8: Makita Witch
The current Sou-Sou intervention @ REX in Bern is conceived by Angela Marzullo (Makita), an artist with Swiss and Italian roots. Her feminist commitment is based on her historical research. In particular, the circle of the influential Rivolta Femminile group of the seventies in Rome was an important reference point.ctuals
The video Makita Witch (video, HD, loop, Geneva, 2008) is a tribute to Anna Göldi, one of the last women person to be accused and executed 1782 in Europe for witchcraft. This last execution sparked outrage throughout Europe. As late as 2007, the Swiss parliament decided to acknowledge Anna Göldi’s case as a miscarriage of justice.
In Makita Witch we see Marzullo’s alter Ego Makita fly around on her witch’s broom. The allover mirrored space multiplies and fragments at the same time the image of the swirling witch.

Opening: Friday 13.04.2018, 6:00 PM

http://www.angelamarzullo.ch

#7: A Jukebox! Vorgeschlagen von Jonathan Frigeri

Für Sou-Sou #7 werden Arbeiten von Künstlern präsentiert, die namentlich nicht bekannt sind. Jonathan Frigeri stellt dafür eine selbstgemachte Jukebox ins Kassenhäuschen. Darauf kann Musik abgerufen werden, die im öffentlichen Raum auf der ganzen Welt gespielt wurde.

Die Aufnahmen wurden im Rahmen des von Jonathan Frigeri und Daniel Kemeny initiierten Projekts Calle Records gesammelt, wo sie auch auf einer webbasierten Plattform verfügbar gemacht werden. Neben dem Sammeln und Katalogisieren unterschiedlicher Formen von Strassenmusik geht es bei Calle Record insbesondere auch um den Kontext, in dem die Musik gespielt wird. Mit den jeweiligen akustischen Bedingungen und den Nebengeräuschen, welche die Aufnahmen kontaminieren – seien es menschliche oder tierische Laute, mechanische, industrielle oder andere Naturgeräusche –, wird die Musik in einen sozialen, politischen oder historischen Kontext gestellt, der erst den vollen Wert der Aufnahme ausmacht.

#6: Ines Marita Schärer

Ab 28. September ist als sechste Intervention eine Arbeit der in Bern lebenden Churer Künstlerin Ines Marita Schärer zu sehen.

Das Licht stösst von oben herab, hart, gellend, farblos. Es prallt auf Bäume, Häuser, Gräser. Vielleicht bleibt die Sonne im Zenit stehen. Die Früchte der Maulbeerbäume liegen verfault auf den Pflastersteinen. Die Gehsteige sind aufgeplatzt vom Druck der darunterliegenden Baumwurzeln. Da, wo tagsüber Schatten ist – in den Nischen, Arkaden und Hinterhöfen – bricht die Nacht früh herein, rasch und unerwartet. 
Das Zirpen der Zikaden bleibt konstant während des ganzen Filmes zu hören.
Eine Bewegung! Gesehen aus dem Augenwinkel, nicht auszumachen in den dunklen Ecken. Gesichter aus Bronze mit hohlen Augen, Pygmäen mit wildem, entschlossenem Blick. Aufrechte Oberkörper aus Stein, gesenkte Köpfe. Eine Hand aus Marmor, es fehlen zwei, nein drei Finger.
Ines Marita Schärer

Mit Ines Marita Schärers Projekt jährt sich bereits der Start von Sou-Sou im REX, das soll dann auch gefeiert werden: Zur Vernissage erscheint die Publikation «Tanomoshi», die einen Rückblick auf diese im Kollektiv entstandenen Projekte ermöglicht. Sie enthält Beiträge der bisher beteiligten Künstlerinnen und Künstlern und auch dokumentarisches Material zu allen bereits realisierten Interventionen.

# 5 Das Zeitalter der Techniker / L’age des techniciens

22. Juni 2017

Vorgeschlagen von Roxane Bovet und Yoan Mudry

 

Mit dem aktuellen Sou-Sou Team: Mathieu Arbez Hermoso, Roxane Bovet & Yoan Mudry, Lucas Cantori & Camilla Paolino, Jonathan Frigeri, Ceel Mogami de Haas, Laurent Schmid

Lauren Huret’s besonderes Interesse gilt dem Maschinenglauben. Für sie ist nichts klar auf dieser Welt: da ist das Mysterium des Wachstums, oder das der Verständlichkeit der Kommunikationskanäle. Es gibt den Kult der Information, das Geheimnis um deren dynamischen Flüsse.
Pacôme Thiellement verfasst Essais, die er als hermeneutische Arbeiten zur Populärkultur versteht. Er nimmt sich unterschiedliche Themenbereiche vor, wie David Lynch oder Frank Zappa und die Mystik. Für ihn sind populäre Produktionen wie Buffy im Bann der Dämonen oder Twin Peaks perfekte Einstiegspunkte um westliche soziale Tendenzen zu analysieren.
Hunter Longe interessiert sich seinerseits für die Relevanz einer Art Tradition zwischen Kunst und Wissenschaft. Ohne allzu sehr die Ästhetik der wissenschaftlichen Welt zu imitieren, sucht er die abstrakten Quantentheorien sprechen zu lassen.
Alle drei kennen sich und nehmen am Sou-Sou 5 Vorschlag teil. Lauren und Hunter teilen sich ein Atelier und haben die Performance Deep Blue Dream gemeinsam realisiert. Lauren und Pacôme haben bereits öfters zusammengearbeitet und Ideen ausgetauscht. Nun bringen sie das Buch L’age des techniciens bei der Edition Clinamen heraus.
Sou-Sou 5 schlägt eine Installation von Hunter Longe im Kassenhäuschen vor, gleichzeitig mit der Lancierung der zweisprachigen Publikation L’age des techniciens und einer Diskussion der beiden Autoren des Buchs. Es werden Fragen des Verständnisses unserer Gegenwart, in der alles kommuniziert, oder die nach der zukünftigen Entfremdung behandelt, darauf wird auf Dollhouse und Mister Robot eingegangen, und schliesslich wenden sie sich der Zeitschrift Domus oder der Ankunft der Computer im Wohnbereich zu.

You can feel it but you can’t hear it – Jimmy Page & William Burroughs für die Zeitschrift Crawdaddy von Juni 1975.

I brought up the subject of infra-sound, that is, sound pitched below 16 Hertz, the level of human hearing; as ultra-sound is above the level. Professor Gavreau of France developed infra-sound as a military weapon. A powerful infra-sound installation can, he claims, kill everyone in a five-mile radius, knock down walls and break windows. Infra-sound kills by setting up vibrations within the body so that, as Gavreau puts it, “You can feel all the organs in your body rubbing together.” The plans for this device can be obtained from the French Patent Office, and infra-sound generators constructed from inexpensive materials. Die gleiche Unterhaltung hat mit Lennon stattgefunden. Oder hat nicht stattgefunden. Das ist nicht so wichtig. Man spricht von Seufzern and still, “You can feel all the organs in your body rubbing together.”

WORD FOR WORD – WILLIAM BURROUGHS: I really, really enjoyed the concert. I think it has quite a lot, really, in common with Moroccan trance music.

Ein Vorschlag von Rudy Kanhye, eingeladen von Mathieu Arbez Hermoso für die Sou-Sou Gruppe.

Vernissage: Donnerstag, 13. April 2017 um 18 Uhr

Zoo-Zoo: So Nice They Named it Twice

Eine Reinterpretation von Greenaway’s One Zed & Two Noughts, auseinandergenommen, verdichtet und eingeklemmt in den paar Kubikzentimetern eines nicht mehr gebrauchten Kassenhäuschens.
Vernissage: 19. Januar 18.00 Uhr

ZOO ZOO : SO NICE THEY NAMED IT TWICE

«Les animaux c’est l’oral, les plantes c’est l’écrit» – Die Tiere seien das Mündliche, die Pflanzen das Schriftliche, meinte Francis Ponge.

Ganz unten in der Nahrungskette findet sich beinahe die Gesamtheit der Pflanzen: sie konsumieren keine anderen Wesen. Ganz oben befinden sich die Raubtiere, die Pradätoren. Darüber die Spitzenprädatoren. Man hat lange gedacht, dass die Menschen sich nochmals darüber befinden und als Superspitzenprädatoren betrachtet werden können, als Alphatier der Prädatoren. Heute situiert man sie eher in der Nähe der Schweine oder der Sardellen. Aber natürlich ist alles etwas komplizierter. Die Inuit zum Beispiel sind viel höher zu stellen als diejenigen, deren Nahrung hauptsächlich aus der Agrikultur stammt. Es ist wahr, dass das menschliche Wesen bis zu einem gewissen Grad imstande ist, die Arten auszurotten, die es konsumiert. Der Mensch ist auch verantwortlich für das Verschwinden einiger Spitzenprädatoren, die er vertilgt. Und von einigen Arten, von denen sich ein einziges überlebendes Exemplar in einem Zoo befindet.

ZOO ZOO : SO NICE THEY NAMED IT TWICE

Les animaux, c’est l’oral, les plantes, c’est l’écrit nous dit Francis Ponge.

En bas de la chaîne alimentaire se trouvent la presque totalité des plantes : elles ne consomment pas d’autres espèces. En haut, se trouvent les prédateurs. Au-dessus, les superprédateurs. On a longtemps pensé que les humaines se trouvaient encore au-dessus et étaient considéré des super-superprédateurs, l’alpha des prédateurs. Aujourd’hui, on les place plutôt à un niveau proche de celui des porcs et des anchois. C’est plus compliqué, bien sûr. Les Inuits, par exemple, sont à niveau beaucoup plus élevé que ceux dont l’alimentation principale provient de l’agriculture. Il est vrai que l’être humain est dans une certaine mesure capable d’éliminer les espèces qu’il consomme. Il est aussi à l’origine de la disparition de certains superprédateurs. Et plusieurs espèces dont un seul individu demeure se trouve dans un zoo.

 

Sou-Sou #3, vorgeschlagen von Camilla Paolino und Lucas Cantori, mit Mathieu Arbez Hermoso, Mélanie Borès&Antoine Bertin und Colin Raynal. Unterstützt von Roxane Bovet & Yoan Mudri, Ceel Mogami De Haas, Jonathan Frigeri, Laurent Schmid.

EIN VORSCHLAG VON CEEL MOGAMI DE HAAS
MIT MATHIEU ARBEZ HERMOSO, ROXANE BOVET, LUCAS CANTORI, YOAN MUDRY, CAMILLA PAOLINO AND SIMON RIPOLL HURIER.

VERNISSAGE: 16. NOVEMBER 20:30 UHR
AB 17. NOVEMBER in Kassenhäuschen des Kino REX, Schwanengasse 9, 3011 Bern

Der Film ohne Eigenschaften

Für Sou-Sou #2 schlägt Ceel Mogami de Haas ein Dispositiv um einen Film herum vor, ohne Geschichte, ohne Schauspieler, ohne Filmregisseur, ohne Motiv, ohne Anfang oder Ende. Dieser Film, der eigentlich gar keiner ist, wurde vom französischen Künstler Mathieu Arbez Hermoso ersonnen. Man erkennt kaum die Statisten der zahlreichen Filme, die Arbez Hermoso auf seiner alten LACIE Festplatte aufbewahrt: via μTorrent heruntergeladene Filme, codierte Thriller, überkomprimierte divx Dateien, glanzlose .mp4, desynchronisierte .avi. Diese Statisten wurden jeweils vom Hintergrund herausgelöst, in dem sie herumgeisterten und in den Vordergrund gerückt. Sequenzen, zufällig und in unendlicher Folge mittels eines durch den Künstler geschriebenen Programms aneinandergereiht, zeigen sie beim Mittag- oder Nachtessen, beim Gehen oder Laufen, Weinen oder Lachen, während sie sich betrachten oder angeschaut werden, alles mit der bedrückenden Sorglosigkeit des Banalen, das den Hintergründen eigen ist. Dieses Unerhebliche der zweiten oder dritten Ebene, deren Zweck es ist, den Vordergrund zu kontrastieren, wird in Unnarative hervorgehoben und dem Auge aller vorgeführt: durch die Abwesenheit des Vordergrunds werden die niedrig aufgelösten Bilder der unklaren Irrwege der Statisten zu einem elementaren und unendlichen Film ohne Eigenschaften.

Um diese Illusion zu vervollständigen, hat der niederländische Künstler Lucas Cantori das Plakat zum Film Unnarrative entworfen und der französische Künstler Simon Ripoll-Hurier den Originalsoundtrack dazu komponiert. Er hat ebenfalls ein paar Filmkritiker gebeten, eine formgerechte Kritik zum Film zu verfassen.

Le film sans qualités

Pour sou sou # 2, Ceel Mogami de Haas propose un dispositif autour d’un film sans histoire, sans acteurs, sans réalisateur, sans motif, sans début ni fin. Ce film, qui n’en est pas un, a été conçu par l’artiste français Mathieu Arbez Hermoso. On y voit exister vainement les figurants des nombreux films qu’Arbez Hermoso stocke sur son vieux disque dur externe LACIE : films téléchargés via μTorrent, thrillers encodés, divx surcompressés, .mp4 ternes, .avi désynchronisés, etc. Ces figurants ont été détachés des arrières plans (seconds plans, troisièmes plans) qu’ils hantent habituellement pour être ramené à l’avant plan. Des séquences, montées aléatoirement et indéfiniment à l’aide d’un programme informatique développé par l’artiste, les montrent en train de déjeuner ou de dîner, de marcher ou de courir, de rire ou de pleurer, de regarder ou de se regarder, avec l’insouciance pesante du banal propre aux arrières plans. Cet anodin du second ou troisième plan, dont la finalité est de contraster avec le substantiel du premier plan, est dans Unnarative grossi et exhibé au regard de tous : en l’absence de premier plan, l’errance indistincte des figurants en basse définition devient un film, élémentaire, indéterminé, sans qualités.

Afin de compléter l’illusion, l’artiste néerlandais Lucas Cantori réalisera l’affiche du film Unnarative tandis que l’artiste français Simon Ripoll-Hurier composera la bande originale. Il sera aussi demandé à plusieurs critiques de films d’écrire une critique en bonne et due forme.

 

Le film sans qualités, une proposition de Ceel Mogami de Haas, avec Mathieu Arbez Hermoso, Lucas Cantori et Simon Ripoll Hurier.

«It’s like karmic cash. You get as good as you give.»

Sou-Sou – zeitgenössische Kunst im Kassenhäuschen des Kino REX Bern.
Dahinter steht eine Gruppe von Freunden aus dem Kunstumfeld, die – in Anlehnung an die aus Westafrika in die ganze Welt exportierten Sou-Sou-Sparrunden – im Turnus jeweils eine Ausstellung gestalten, während die anderen Mitglieder dabei ihre Unterstützung garantieren.

Eröffnet wird Sou-Sou mit einer Reihe von Sound-Arbeiten, die Laurent Schmid zusammengestellt hat.

Vernissage: Donnerstag, 15.9.2016 um 20:30 Uhr.

 

Eleonora Polato (Anita) – De l’intérieur de la terre, ca. 30 min.

Zwei Sound-Pieces, die Eleonora Polato in 2015 Skagaströnd, Island aufgenommen und entwickelt hat. Teil1: «De l’intérieur de la terre vers l’extérieur», mit Fragmenten aus einem Gespräch mit Ólafur Bernódusson. Teil 2: «De l’extérieur de la terre vers la surface», Musik für Nordlichter und magnetische Inversion.

Läuft am: Fr 16.9., Sa 24.9., So 2.10., Mo 10.10.

 

Lauren HuretRelaxing Data*, 49:44

Eine Soundscape mit einem gesprochenen Text, die technologische Entwicklung, Meditation und spirituelle Praktiken mit dem Büroalltag zusammenbringen.

Läuft am: Sa 17.9., So 25.9., Mo 3.10., Di 11.10.

 

Johnny HawayField Recordings Sardegna, ca. 20 min.

Johnny Haway hat Field Recordings, die er letztes Jahr in Sardinien aufgenommen hat, arrangiert und neu gemixt. Prozessionen, Geräusche der Menschen und der Natur auf der Insel und auch dort empfangene Radiowellen aus der weiten Welt bilden ein dichtes, erzählerisches Gewebe.

Läuft am: So 18.9, Mo 26.9., Di 4.19., Mi 12.10.

Sarah BurgerA Duet by Maria Callas and Umm Kulthum*, 59:27

Die Geste ist simpel, aber effektiv und absolut überraschend. Aufnahmen der Sängerinnen aus den beiden Kulturkreisen werden übereinandergelegt und es bilden sich daraus neue Welten.

Läuft am: Mo 19.9, Di 27.9., Mi 5.10., Do 13.10.

 

Jeanne Gilard und Nicolas Rivet Le musée de la main, ca. 6 min.

Die Sound-Collage des Künstlerduos Jeanne Gilard und Nicolas Rivet aus Genf rund um die Hand im Kontext der Arbeit, ist eines der Resultate ihrer intensiven Recherche und der Auseinandersetzung mit gefundenem historischem Material.

Läuft am: Di 20.9, Mi 28.9., Do 6.10., Fr. 14.10.

 

Donatella Bernardi und Fredrik Fermelin (co-produziert mit Hard Hat Genf) – Olivetti Girls, ca. 50 min

Donatella Bernardi widmet sich in ihrem Projekt der Geschichte der italienischen Industriegeschichte, insbesondere der von Olivetti. In Zusammenarbeit mit Fredrik Fermelin ist eine eigenständige Montage auf der Basis von Tonspuren aus dem Olivetti-Filmarchiv entstanden.

Läuft am: Mi 21.9, Do 29.9., Fr 7.10., Sa 15.10.

 

Nastasia Meyrat und Yoan MudryBaby One More Time*, 40:45

Rätselhafte Geräusche unbekannter Herkunft unendlich wiederholt.

Läuft am: Do 22.9, Fr. 30.9., Sa 8.10., So 16.10.

 

Ceel Mogami de HaasBaby E-hoarder*, 10 min.

Sechs im Daten-Durcheinander des Künstlers schlummernde, zum Leben erweckte Soundpieces. Alle waren irgendwann gerendert, aber im digitalen Wust irrelevant geworden und aus dem Fokus geraten. De Haas hat die Teile nun neu gemischt und zueinander in Beziehung gebracht.

Läuft am: Fr 23.9., Sa. 1.10., So 9.10., Mo 17.10.

*Diese Files wurden im Kontext einer gedruckten Publikation konzipiert, die jeweils am Kassenhäuschen aufliegt.

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